Umgang mit Freunden

Da ein Rauchstopp höchstwahrscheinlich Auswirkungen auf Sie und Ihr Verhalten haben wird, sollten Sie Ihr persönliches Umfeld über Ihr Vorhaben informieren. So können Ihre Freunde, Verwandte und Bekannte Rücksicht nehmen und Nachsicht zeigen, wenn Sie beipielsweise reizbarer als üblich sind. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Umkreis Sie weitestgehend vor Versuchungen schont.

 

Andere Raucher

 

freunde-rauchenLeider verhalten sich aber nicht alle Menschen rücksichtsvoll, wenn eine Person in ihrem Bekanntenkreis mit dem Rauchen aufhört. Vor allem Menschen, die selbst rauchen, sabotieren oftmals, wenn vielleicht auch unbewusst, den Entschluss. Bleiben Sie in solchen Situationen freundlich jedoch bestimmt. Sie können diesen Menschen ein gutes Beispiel sein, denn möglicherweise ist ihr Verhalten auf eigene, gescheiterte Versuche zurückzuführen.

Manchmal ist es aber notwendig, die ersten Tage des Entzugs keinen der noch rauchenden Freunde zu treffen. Natürlich werden Sie kaum darauf verzichten können, auf andere Raucher zu treffen. Da das Rauchverlangen aber oftmals an bestimmte Situationen bzw. Personen gekoppelt ist, werden Fremde dieses weniger stark bei Ihnen auslösen.

 

Bestimmte Personen vorerst meiden

 

Sie sollten sich außerdem schon im Vornherein für Situationen wappnen, in denen Sie eine Zigarette angeboten bekommen. Wenn es Ihnen bei bestimmten Personen besonders schwer fällt, das Rauchen sein zu lassen, sollten Sie darüber nachdenken, diese vorerst zu meiden. Haben Sie aber auch selber Verständnis dafür, wenn es jemandem schwer fällt, Verhaltensweisen wie gesteigerte Reizbarkeit und Aggressivität gutzuheißen und nehmen Sie es nicht persönlich, wenn diese es vorziehen, mit einem Wiedersehen abzuwarten, bis die Symptome weitestgehend abgeklungen sind.

Sollte es Ihnen nach etwa einer Woche  schon besser ohne einer Zigarette gehen, können Sie diese Personen wieder öfters treffen. Haben Sie bisher in der Wohnung geruacht, können Sie diese Freunde auch zum Rauchen in einen bestimmten Raum oder unter freien Himmel schicken. So werden Sie auch den Geruchtsunterschied in der Wohnung feststellen können. Sie werden merken: Viele Freunde die Rauchen werden dafür auch verständnis haben. In Wirklichkeit will doch so gut wie jeder Mensch mit dem rauchen aufhören.

Manche aktive Raucher die es nicht schaffen aufzuhören sind dann nur neidisch auf den Erfolg der Nichtraucher welche mit dem rauchen aufgehört haben. Ein ähnliches verhalten kennt man beim Thema Übergewicht… sobald jemand etwas mehr Gewicht als der andere verloren hat, kommen neidische Kommenatre wie „Das kann doch uch nicht gesund sein„. Solche Kommentare hört man beim Rauchstopp eher nicht, dort bekomtm man eher vertrotze und todtraurige Aussagen wie „Ich sterbe so oder so irgendwann“ oder „jetzt ist es auch schon zu spät“ zu hören. Blenden Sie solche Spürche aus, solche Negativät führte noch nie zum Erfolg.

 

Vor Versuchungen schonen

 

Bitten Sie Ihren näheren Umkreis darum, Sie so gut wie möglich, vor Versuchungen wie etwa Einladungen zu Partys oder in den Biergarten zu schonen. Gehen Sie lieber gemeinsam einen Tee statt einen Kaffee trinken und bevorzugen Sie Unternehmungen, bei denen Sie nicht zusätzlichem Stress ausgesetzt sind. Sie können auch einen guten Freund oder Ihren Lebenspartner darum bitten, Sie zu kontrollieren. Viele Menschen spornt es an, sich jemand anderem zu beweisen. Es kann Sie außerdem moralisch unterstützen, Ihre Erfolge oder Misserfolge mit anderen zu teilen.

 

Arbeit und Rauchstopp

 

Mitarbeiter und Vorgesetzte werden wahrscheinlich weniger Verständnis für Ihre Stimmungsschwankungen haben, als Menschen in Ihrem nahen Umfeld. Denken Sie darüber nach, ob Sie sich für die erste Zeit der Entwöhnung Urlaubstage gönnen wollen. So könnten Sie sich voll und ganz auf Ihr Vorhaben konzentrieren und auf Probleme infolge eines vermeintlichen schlechten Verhaltens Ihrerseits verzichten.

 

Sie sollten ihr persönliches Umfeld über folgende Entzugssymptome informieren, welche beim Rauchstopp auftreten können:

  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Gesteigerte Frustration
  • Schlechte Laune
  • Abgespanntheit und Müdigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Nervosität und Stress

Diese Symptome „können“ auftreten – „müssen“ allerdings nicht.