Frauen leiden immer öfter an Lungenkrebs

rauchen-grauKrebs ist zur Volkskrankheit geworden. Insbesondere Frauen leiden immer öfter an Lungenkrebs. Warum ist das so? Der folgende Artikel soll aufzeigen warum das so ist und was man daran ändern könnte. Krebs rangiert als Todesursache ganz oben in den westlichen, fortschrittlichen Ländern. Der Mensch wird immer älter, infolge dessen leidet er auch immer mehr an Krebserkrankungen. Der Körper hat im Alter nicht die Abwehrkräfte, um die wuchernden Triebe zu bekämpfen. Viele Organe können durch Krebs befallen werden. Lungenkrebs ist nach Brust- und Darmkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr erkranken 15.000 Frauen in Deutschland daran.

Doch warum leiden immer mehr Frauen an Krebs?

Weil sie rauchen? Die Zahl der rauchenden Frauen ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen. Jeder weiß, wie schädlich Rauchen ist und dass es ein Risikofaktor darstellt, an Krebs zu erkranken. 65 Prozent der Lungenkrebspatientinnen sind Raucherinnen. Wird Lungenkrebs früh genug erkannt, sind die Heilungschancen besser. Da es keine Früherkennung wie bei Darm-, Brust-, und Prostata-, sowie Gebärmutterhalskrebs gibt, sollt man selber aufmerksam sein. Bei Symptomen wie Heiserkeit, hartnäckigen Husten sowie Auswurf sollte man den Arzt kontaktieren.

Aber warum erhöht sich überhaupt die Zahl der rauchenden Frauen?

Genau wie junge Männer, wollen junge Frauen und Mädchen angesagt sein, mit der Mode gehen und befinden sich oft im Gruppenzwang. So greifen sie zur Zigarette und werden süchtig nach dem Nikotin.

Vor einigen Jahrzehnten sah man kaum bzw. selten rauchende Frauen in der Öffentlichkeit. Aus Anstand haben sie es nicht gemacht. Bei Männern hat man es akzeptiert, wenn sie rauchten. Ausgerechnet die Emanzipation hat die Wende gebracht.

Wie sich die Situation verändert, wird man sehen. Jetzt schon wird Rauchen in der Öffentlichkeit immer mehr verdrängt. In öffentlichen Gebäuden ist ein Rauchverbot schon seit einigen Jahren vorhanden. Und sogar viele Kneipen haben ein Rauchverbot durchgesetzt. Zigarettenwerbung in Kinos ist mehrere Jahre auch schon nicht mehr erlaubt. Den Menschen wird eingetrichtert, dass Rauchen schädigt und ungesund ist. Durch diese Kampagnen fangen immer mehr Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen an, weil ihnen die Schäden immer mehr bewusst werden.

Und wie sind die Heilungschancen, wenn man tatsächlich an Lungenkrebs erkrankt? Das hängt im wesentlichen davon ab, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wird und zum ersten Mal behandelt wird. Die Prognose bei kleinzelligem Krebs ist schlechter als bei nicht kleinzelligem Krebs, da dieser schnell wächst und sich über die Lunge ausbreitet. Generell sei gesagt, dass man nur geheilt wird, wenn das befallene Gewebe vollständig vom Körper befreit wird. Dabei hilft am besten eine Operation, wenn der Krebs nicht schon im Lymphknoten gestreut haben sollte.

Durch Therapien in Kombination mit Chemo können Krankheitsverläufe selbst im späten Stadium des Krebses noch hinausgezögert werden. Beschwerden werden gemildert, sodass man an Lebensqualität gewinnt. Im späteren Verlauf kommt es manchmal wieder zu einem neuen Befall, auch wenn alles entfernt wurde. In diesem Falle spricht man von einem Rezidiv. Handelt es sich hier um einen kleinen Tumor, der noch nicht gestreut hat, sind auch hier die Heilungschancen durch Behandlung möglich. Es steht fest, dass Rauchen das Überleben bei Lungenkrebs beeinflusst. Deswegen am besten heute noch aufhören mit dem Rauchen. Es lohnt sich, denn Untersuchungen haben ergeben, dass Raucher, die mit dem Rauchen aufgehört haben, das Risiko für Lungenkrebs innerhalb weniger Tage signifikant senken konnten.

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