Aussehen durch Nikotin

rauchen-aussehenRauchen ist gesundheitsschädlich und das wirkt sich auch auf die äußere Erscheinung aus. Am deutlichsten ist der Konsum der Haut anzusehen, es können jedoch auch noch Verfärbungen an den Zähnen und Fingern, der Abbau von Zahnfleisch, eine Veränderung der Körperform sowie geschwollene Lider hinzukommen. Außerdem wirkt der charakteristische Kleider- und Mundgeruch auf die meisten Nicht-Raucher sehr abstoßend, wie auch die pfeifende Lunge. Ein Rauchstopp normalisiert die Durchblutung und den Sauerstofftransport und zeigt somit bessere Ergebnisse als jede Schönheitskur. Zudem kann durch die Steigerung der körperlichen Aktivität die Traumfigur leichter erreicht werden, auch wenn es zu Beginn der Entwöhnung zu einer Gewichtszunahme kommen kann.

 

Die Haut

Die Haut verfärbt sich aufgrund der mangelnden Durchblutung und dem nicht ausreichendem Nähr- und Sauerstofftransport mit der Zeit gräulich, sie wird blass und altert vorzeitig. Der Tabakkonsum baut außerdem elastische Fasern und Kollagene ab, also jene Eiweiße, die die Struktur der Haut ausmachen. Zudem erhöht das Rauchen die aggressiven Sauerstoffmoleküle, wodurch zusätzlich die Zellen geschädigt werden.

Rauchen gehört wie auch die UV-Strahlung zu den schädlichsten Einflüssen auf die Haut. Anfangs mag der Unterschied kaum vernehmbar sein, er wird aber mit den Jahren immer deutlicher. Es gibt zahlreiche Fotovergleiche, Videos und Apps, die diesen Wandel veranschaulichen. Die vorzeitige Alterung macht sich besonders im Gesicht bemerkbar, es kommt zu tiefen Falten, Augenringen und großen Tränensäcken, Altersflecken, schlaffen Wangen und gräulicher, dünner Haut.

Ein Rauchstopp schafft die besten Voraussetzungen für die Erholung der Haut. Dadurch werden die Prozesse der Elastizitätsabnahme und der Faltenbildung verringert und die Haut wird wieder besser durchblutet, verliert ihren fahlen Ton und wird zarter.

 

Zähne

Es ist bekannt, dass Rauchen die Zähne gelblich verfärbt. Der Tabakkonsum kann aber auch zu einer hohen Anfälligkeit für bakterielle Entzündungen (Parodontitis) sowie Karies führen und zudem Zahnverluste verursachen. Außerdem haben Raucher oftmals schmerzempfindliche Zähne, einen beeinträchtigten Wundheilungsprozess sowie ein um 70 % erhöhtes Wurzelbehandlungs-Risiko.

Die gelblich bis bräunliche Verfärbung der Zähne ist auf einen durch das Nikotin verursachten Rauchbelag zurückzuführen, dessen Farbpigmente so tief in Dentin und Zahnschmelz eindringen, dass sie nur durch eine professionelle Zahnreinigung beseitigt werden können.

Durch das vom Tabakkonsum verursachte Zusammenziehen der Adern ist das Zahnfleisch schlechter durchblutet, wodurch es wiederum zu einer hohen Anfälligkeit für Parodontitis, Zahnfleischblutungen und Schädigungen der gesamten Zahnhalteapparatur kommen kann. Raucher weisen infolge der Parodontalerkrankungen außerdem häufiger lockere Zähne auf und durch die Irritationen der Kieferknochen kann es zum Verlust von Zähnen kommen. Der Tabakkonsum kann zusätzlich einen Knochenschwund im Kieferapparat verursachen, wodurch es zu häufigen Entzündungen des Zahnfleischsaumes kommt.

 

Finger, Nägel und Haare

Durch das Rauchen entstehen auch Nikotinflecken an Fingern und Nägeln. Diese belasten viele Raucher, denn sie sind gar nicht bis nur sehr schwer zu entfernen. Sogenannte Zigarettenspitzen sollen die Entstehung der Verfärbungen verhindern, durch einen Rauchstopp kann aber die Ursache komplett verhindert werden. Außerdem werden die Haare und Nägel dadurch gekräftigt.

 

Veränderung der Körperform

Bei Rauchern kann sich die Körperform einerseits aufgrund der Abnahme der körperlichen Aktivität verändern, andererseits verursachen Hormonschwankungen eine Verformung. Letzteres betrifft hauptsächlich Frauen, da die Figur männlicher wird. Ein Rauchstopp kann zwar vorerst zu einer Gewichtszunahme führen, allerdings steigt die körperliche Fitness, wodurch leichter die Traumfigur erreicht werden kann.