10 Gründe zum aufhören

10gruende-stopMit dem Rauchen aufzuhören, ist wirklich sehr schwer und es bedarf unzweifelhaft einem starken Willen, um es zu schaffen. Der Tabakkonsum ist mehr als eine störende Angewohnheit, es ist eine sich verstärkende Sucht, die fatale Folgen haben kann.

Konsumenten wissen von den Gefahren, die vom Rauchen ausgehen und sie können trotzdem nicht vom Glimmstängel ablassen. Bei den meisten Rauchern kommt aber, zumindest sporadisch, die Stimme der Vernunft auf. Die knallharten Fakten werden jedoch leicht verdrängt und sind bei der nächsten Zigarette so gut wie vergessen.

Wer nicht mehr mit sich selbst streiten möchte, seine Lebensqualität verbessern und seine Lebenserwartung steigern will, braucht bloß die richtige Motivation.

Folgende 10 Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören, führen einem die Fakten vor Augen und machen gleichzeitig Mut.

1. Gesundheit

Jedem Raucher ist bewusst, wie gesundheitsschädlich seine Angewohnheit ist. Dies scheint aber kaum jemanden zu interessieren, denn andernfalls gäbe es nicht satte 20 Millionen Tabakkonsumenten in Deutschland. Die Gesundheit ist und bleibt aber für die meisten Raucher der Hauptgrund, um einen Rauchstopp einzulegen. Spätestens wenn die Lunge beginnt zu pfeifen, der Raucherhusten sich im Alltag etabliert und jede Treppe zur Herausforderung wird, kommen Bedenken auf. Der keuchende Husten könnte sich zu Lungenkrebs entwickeln, die kalten Füße sind vielleicht die ersten Anzeichen für ein Raucherbein und durch die Durchblutungsstörungen könnte es außerdem zu einem Herzinfarkt kommen. Wer mit dem Rauchen aufhört, verbessert umgehend seine Lebenserwartung und –qualität:

  • Bereits 20 Minuten nach dem Rauchstopp sinken die Blutdruck- und Pulswerte auf jene eines Nichtrauchers.
  • Nach 12 Stunden werden alle Organe wieder besser mit Sauerstoff versorgt.
  • In den nächsten 2 bis 12 Wochen verbessert sich die Lungenfunktion und der Kreislauf wird stabiler.
  • Nach 3 bis 9 Monaten gehen die Hustenanfälle und die Kurzatmigkeit deutlich zurück.
  • Schon nach einem Jahr sinkt das Risiko für einen koronaren Herzinfarkt auf die Hälfte.
  • Nach 5 Jahren halbiert sich auch das Risiko für diverse Krebserkrankungen und das Schlaganfallrisiko sinkt auf das eines Nichtrauchers.
  • Nach 15 Jahren sind die so gut wie alle Erkrankungsrisiken auf dem Niveau eines Nicht-Rauchers.

 

2. Aktivität

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann schon bald beim Joggen mit den Nicht-Rauchern mithalten und muss auch beim Treppen-Steigen immer weniger peinliche Pausen einlegen. Durch ein Absinken des Kohlenmonoxid-Gehalt im Blut verbessert sich die körperliche Leistungsfähigkeit schon nach einem halben Tag des Nicht-Konsums. Folglich sind die Blutkörperchen mit mehr Sauerstoff gesättigt, die Durchblutungsstörungen gehen zurück und die Organe werden besser versorgt.

 

3. Gut aussehen und angenehm riechen

Wozu weiterhin den Verfall seiner Gesundheit und Schönheit so teuer bezahlen? Wer es schafft, von den Zigaretten abzulassen, wird sich nicht nur jünger fühlen sondern auch frischer aussehen. Außerdem verzichten Nicht-Raucher auf den charakteristischen Mundgeruch, die stinkenden Klamotten und die übel riechenden Räume.

Durch das Rauchen bzw. die dadurch verursachten Durchblutungsstörungen wird die Haut blass, gräulich und faltig. Außerdem verfärben sich die Zähne und oftmals auch die Finger gelblich. Nach dem Rauchstopp wird die Haut wieder frischer und die Verfärbungen haben ein Ende. Außerdem werden auch die Nägel und Haare gekräftigt.

 

4. Geld sparen

Es gibt sehr viel schönere Dinge, in die Sie das Geld investieren können, anstatt es für Ihre Selbstzerstörung auszugeben! Wenn Sie am Tag eine Schachtel Zigaretten mit einem Preis von 5€ rauchen, sparen Sie mit einem Rauchstopp ganze 150€ im Monat und satte 1.825€ im Jahr. Ob Sie das Geld für tolle Klamotten, einen Familienurlaub oder für einen neuen Computer ausgeben, ist natürlich Ihnen selbst überlassen. Tatsache ist auf jeden Fall, dass der Lebensstandard durch das Aufhören deutlich verbessert werden kann.

 

5. Die Liebsten schonen

Auch Passivrauchen ist sehr gesundheitsgefährdend und Raucher schaden somit nicht nur sich selbst, sondern allen Menschen in ihrer Umgebung. Wer zuhause raucht, belastet sämtliche Bewohner, Besucher und Haustiere der Unterkunft. Beim Rauchen einer Zigarette entsteht der sogenannte Nebenstromrauch, der mit etwa 85% den Hauptteil des Tabakrauchs in der Raumluft ausmacht. Durch das Passivrauchen wird das Lungenkrebsrisiko um ca. 20% erhöht, das Risiko Asthma zu entwickeln verdoppelt, die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts um 20% gesteigert, das Risiko eines Schlaganfalls um 80% erhöht die Eventualität an COPD zu erkranken um mehr als 30% angehoben.

 

6. Düfte und Leckereien

Rauchen beeinträchtigt den Geruchs- und Geschmackssinn gravierend. Wer es sein lässt, wird verblüfft sein, wie lecker eigentlich der Schokoladenkuchen schmeckt und wie gut die Blumen im Garten riechen. Gönnen Sie sich doch mit dem gesparten Geld ein köstliches Gericht in einem gehobenen Restaurant oder kaufen Sie sich ein neues Parfüm. Um erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, ist es oftmals hilfreich, regelmäßig seinen Geschmacks- und Geruchssinn zu testen. Die Verbesserung der Wahrnehmung ist eine beeindruckende Belohnung für den mühsamen Weg zum Nicht-Raucher.

 

7. Impotenz und Unfruchtbarkeit

Rauchen beeinträchtigt nicht nur das Aussehen, es kann impotent machen und die Fruchtbarkeit einschränken. Die Erektionsprobleme können aufgrund einer verminderten Blutzufuhr im Penis und der Beschädigung der Klappen verursacht werden. Der Tabakkonsum wirkt sich aber auch auf die Sexualhormone aus und schadet nachweislich die Spermienproduktion der Hoden. Bei Raucherinnen gerät der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, wodurch die Körperform männlicher werden kann, die Regelblutung beeinflusst wird und die Wechseljahre früher eintreten als bei Nicht-Raucherinnen.

 

8. Frei und unabhängig sein

Die meisten Raucher kennen diese Situation: die Schachtel ist leer und der nächste Laden sehr weit weg. Das Gefühl, alles in Kauf zu nehmen, nur um endlich wieder eine Zigarette rauchen zu können, kann schon sehr erniedrigend sein. In solchen Momenten wird einem klar, dass die Sucht einen kontrolliert. Auch weite Reisen in nicht-raucher-Fahrzeugen sind für fast alle Raucher eine Qual. Anstatt die Zeit sinnvoll zu nutzen oder einfach die Aussicht zu genießen, denken sie nur an die nächste Möglichkeit zu rauchen. Wer die erste, schwierige Zeit der Entwöhnung hinter sich bringt, hat nicht nur sein Leben wieder im Griff, auch die Hochachtung sich selbst gegenüber steigt.

 

9. Stressabbau

Dass Rauchen Stress abbaut, ist ein Trugschluss. Der Tabakkonsum baut lediglich den Stress ab, der durch den Nikotinentzug entsteht. Bereits 20 Minuten nach dem Rauchstopp wird weniger Dopamin freigesetzt und somit der Stress minimiert. Nikotin-Abhängigkeit scheint folglich sogar ein direkter Auslöser von Stress zu sein.

 

10. Zeit sparen

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Zeit Sie mit dem Rauchen verbringen? Wer am Tag eine Schachtel Zigaretten raucht, verschwendet damit mehr als 2 Stunden pro Tag und über 60 Stunden im Monat. Außerdem müssen Konsumenten oft nach draußen in die Kälte, nur um ihre Sucht zu befriedigen. Sie müssen sich im Restaurant oder beim Familienfest regelmäßig von der Gruppe entfernen und die Raucherpausen von ihrem Stundenlohn abziehen.